Workshop zur IT-Unterstützung in Emergency Management & Response
im Rahmen der INFORMATIk 2012
16.-21.September
http://www.informatik2012.de/
Die Informationstechnik kann in Notfallsituationen insbesondere in Großschadenslagen sowie bei der Vorbeugung derartig kritischer Situationen wichtige Beiträge zum Schutz und der Rettung des menschlichen Lebens liefern. IT-Unterstützung für das Notfallmanagement hilft in der Verbesserung der Vorbereitung, Abwehr und Bewältigung von Großschadenslagen. Zum einen kann sie die Koordination zwischen Rettungskräften verbessern und zum anderen die Lagefeststellung beschleunigen. Im Fokus des Workshops stehen die besonderen Herausforderungen und technischen Konsequenzen, die sich für die IT in diesem Umfeld ergeben, sowie ein Austausch über entwickelte oder in der Erforschung befindliche Lösungen. Uns interessieren dabei sowohl Ansätze, deren Fokus auf der Unterstützung bei der Rettung und Versorgung einer einzelnen Person liegt, als auch Ansätze, die sich mit IT-Unterstützung im Notfallmanagement beschäftigen. Die besondere Herausforderung in Großschadenslagen ist die hohe Zahl der Verletzten, so dass ein Rettungseinsatz durch die Beteiligung unterschiedlicher Organisationen und Behörden schnell zu einer komplexen Situation führen kann. Ein schneller Lageüberblick und ein effizienter Informationsaustausch zwischen den Beteiligten sind sinnvolle Ziele, die durch geeignete technische Lösungen und (IT-)Equipment vor, während und nach Notfallsituationen erreicht werden sollen.
Im Workshop sollen verschiedene Aspekte, die mit der IT-Unterstützung
im Notfallmanagement verbunden sind, diskutiert werden. Beispielhafte
Themenbereiche sind:
• IT-Unterstützung/-Systeme für Einsatzkräfte
• Simulation von Rettungseinsätzen
• Planung von potentiellen Rettungseinsätzen in
(Groß-)Veranstaltungen
• Organisations- und Handlungsstrategien in Organisationen und
Behörden
• Kriseninformationssysteme
• Prototyping neuer Ausrüstungen
• …
Der Workshop soll zum einen die Präsentation von wissenschaftlichen
Beiträgen umfassen, zum anderen aber auch Raum für intensiven
Erfahrungsaustausch zwischen Wissenschaftlern und Anwendern bieten.

